Hausisolierung auf höchstem Niveau: Haustechnik vor Brand, Wärme und Kälte schützen

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Hausisolierung auf höchstem Niveau: Haustechnik vor Brand, Wärme und Kälte schützen

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Neben Hörsälen und Seminarräumen sollen ab Wintersemester 2021/22 auch Werkstätten und Labore im neuen „Kompetenzzentrum Mobilität Aachen“ (KMAC) zu finden sein. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW errichtet das Gebäude für die FH Aachen. ­ Der Entwurf stammt von studioMDA, New York.
Hausisolierung

Quelle: Rockwool

Hausisolierung: Die Dämmung der TGA-Einbauten für das KMAC verantwortet die Dohlen Isoliertechnik GmbH aus Stolberg bei Aachen. Dabei ging es um das Isolieren von Leitungen für die Wasser- und Wärmeversorgung sowie die Klimatisierung der rund 5.000 m² Nutzfläche und die brandschutztechnische Abschottung von Leitungen in Wänden und Decken.

Systeme von Rockwool für die Hausisolierung

„Als wir anhand der Pläne erkannten, vor welche Herausforderungen uns die Arbeiten im Gebäude stellen würden, haben wir vorgeschlagen, komplett mit Systemen von Rockwool zu isolieren“, berichtet Geschäftsführer und Isoliermeister Udo Dohlen.

Auf den warmgehenden Leitungen im KMAC verarbeitete das Team Dohlen „Rockwool 800“, eine seit Jahrzehnten bewährte Rohrschale für die Wärmedämmung und fester Bestandteil des R90-Conlit-Brandschutzsystems. In Wand- und Deckendurchgängen setzte das Unternehmen auf die „Conlit 150 U“, eine nicht brennbare, kunstharzgebundene und druckfeste Steinwollbrandschutzschale. Die Regenwasserrohre wurden mit „Rockwool Klimarock“ isoliert. Für die Isolierung der kaltgehenden Leitungen schließlich schrieb der Planer nach Beratung durch den Isoliermeister das so genannte Teclit-System aus.

Kaltgehende Leitungen isolieren

Die Systemkomponenten des vor wenigen Jahren in den Markt eingeführten Teclit-Systems weisen infolge eines speziellen Herstellungsverfahrens eine hohe Druckfestigkeit auf und sind dennoch sehr anpassungsfähig. „Wir schätzen die besondere Beschaffenheit der Rohrschalen und Lamellenmatten, die wir seit etwa drei Jahren regelmäßig verarbeiten, inzwischen sehr“, erklärt Dohlen, „denn sie sind leicht und schnell zu montieren. Außerdem lässt sich das Teclit-System optimal mit dem Conlit-System zusammen verarbeiten, das wir schon seit Jahrzehnten nutzen. Indem wir rundum auf Steinwolle setzen, sind wir auch für den Fall gerüstet, dass etwa eine Kabelabschottung oder eine Abschottung von Lüftungsleitungen nach DIN 18017 dazukommen.“

Hausisolierung
Nach dem Einbau der Conlit 150 U wurde die nicht brennbare Längsdämmung mit einer Teclit PS Cold angeschlossen. Bild: Rockwool

Termingerechter Abschluss der Hausisolierung

Rund 4,5 km warmgehende Leitungen und über einen Kilometer kaltgehende Leitungen isolierte das Team Dohlen zwischen Oktober 2019 und September 2020 mit der „Rockwool 800“ und der „Teclit PS Cold“. Etwa rund 100 m² „Teclit LM Cold“ wurden zur Dämmung von Armaturen verarbeitet und mehr als 400 Abschottungen mit Conlit-Brandschutzsystemen ausgeführt. In enger Absprache mit dem Installationsfachbetrieb Gerhard Neuefeind GmbH und ihrem Projektleiter Andre Amft gelang die Ausführung aller Arbeiten termingerecht.

Daran nicht ganz unschuldig sei vor allem die Ausschreibung des Teclit-Systems durch den Planer gewesen, sagt Udo Dohlen. „Wir empfehlen Produkte und erklären ihre Stärken, zum Beispiel, dass wir in der Verarbeitung mit Teclit einfach schneller vorankommen. Aber natürlich zögert der eine oder andere, ein noch relativ neues System auszuschreiben. Umso schöner, wenn Planer wie etwa die Schmitz.reichard GmbH sich dann doch unserer Einschätzung bei der Hausisolierung anschließen.“

Effizient und sicher isoliert

Dämmmatten und -schalen ebenso wie die Klebebänder des Teclit-Systems seien extrem sicher und angenehm zu verarbeiten, erklärt auch Patrick Schubert, Isoliermeister und Projektleiter bei Dohlen Isoliertechnik, der mit durchschnittlich drei Kollegen im KMAC gearbeitet hat. „Das System hat in einem komplexen Leitungssystem mit Ventilen, Bögen und Flanschen einen ganz klaren Vorteil durch die problemlose Montage. Wir erleben die Verarbeitung als extrem angenehm.“ Der Zeitaufwand für die Installation der Hausisolierung liege deutlich unter dem für die Verarbeitung anderer, in der Kältedämmung üblichen Materialen. So entfielen beispielsweise Wartezeiten für das Ablüften eines Klebers.

Dabei unterscheide sich das Teclit-System hinsichtlich seiner Montage kaum von einer Rockwool-Wärmedämmung, so Schubert. Die Aluminiumkaschierung aller systemrelevanten Dämmschalen und -matten sei extrem belastbar. „Nicht nur im Betrieb, sondern auch schon in der Bauphase sind sie aufgrund der Glasfasernetzverstärkung und stärkerer Alufolien weniger anfällig für Beschädigungen.“

Um eine optimale Isolierung der Kälteleitungen zu erreichen, setzte die Neuefeind GmbH für deren Befestigung an Decken und Wänden ein von Rockwool entwickeltes, nicht brennbares Halterungssystem ein. Jeder Teclit Hanger umschließt die Rohrleitung mit einem Dämmkern aus druckfester nicht brennbarer Steinwolle und minimiert so den Wärmeeintrag, also das Risiko einer Kältebrücke.

Hausisolierung
Die mit Steinwolle isolierten Teclit Hanger nutzte Neuefeind als Halterungssystem für die kaltgehenden Rohrleitungen. Bild: Rockwool

Hausisolierung: Vorteile bei der Montage

Auch der Steinwollkern ist mit einer glasfasernetzverstärkten Aluminiumfolie kaschiert und macht den Anschluss der Rohrdämmung, die der Isolierer einbaut, besonders sicher. Ein Vorteil bei der Montage: Teclit Hanger sind mit einer Zwei-in-eins-Verbindungsmutter ausgestattet und mit Zugstangen unterschiedlicher Größe zu kombinieren.

Lieferbar sind die Träger für Rohre mit einem Durchmesser von sechs bis 429 Millimeter mit auf den Bedarf abgestimmten Dämmdicken.

Udo Dohlen hat das Teclit-System in den drei Jahren seit seiner Markteinführung auch aufgrund seines breiten Anwendungsspektrums zu schätzen gelernt: „Dieses Isoliersystem ist sowohl für den Einsatz auf Kühlleitungen als auch auf Trinkwasserleitungen aus Stahl, Edelstahl, Kupfer oder Kunststoff geeignet.“ Die Standard-Dämmstärken sind dort auf die Anforderungen der EnEV sowie DIN 1988-200 zum Schutz vor Tauwasser und zur Vorbeugung vor einer Trinkwassererwärmung abgestimmt. In haustechnischen Anlagen, die etwa im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen mit wechselnden Temperaturen betrieben werden, erfüllt das Teclit-System zugleich die Anforderungen an eine Kälte- und Wärmedämmung nach EnEV.

In allen Projekten, in denen sein Unternehmen mit Rockwool-Systemen gearbeitet habe, sei die Abnahme der Isolierung ohne Beanstandung erfolgt, so Dohlen. „Die Stärken der Steinwolle sind für das Team während der Verarbeitung viel wert, aber am Schluss arbeiten wir in einem sicherheitsrelevanten Gewerk, an dessen Arbeit hohe Ansprüche gestellt wird. Schön, wenn dann auch das Ergebnis unseres Einsatzes für gut befunden wird.“

Von Harald Heermann.

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