Günstiger Wohnraum: Verband Build Europe sieht EU in der Pflicht

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Der Branchenverband Build Europe will die EU bei der Schaffung eines regulatorischen Rahmen unterstützen, mit dem sich schnell günstiger Wohnraum schaffen lassen soll.
Günstiger Wohnraum: Vorschläge von Build Europe

Quelle: mosher/Shutterstock.com

  • Build Europe, ein großer EU-Handelsverband für Immobilienentwickler und Baukonzerne, stellt seine strategische Antwort auf Covid-19 vor.
  • „Housing: A European Challenge“enthält einen Plan, der EU-Entscheidungsträgern helfen soll, den regulatorischen Rahmen zu schaffen, damit in einem finanziell geschwächten Europa schnell günstiger Wohnraum entstehen kann.

Build Europe, die Dachorganisation der nationalen Verbände der Immobilienentwickler und Baukonzerne in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, auf deren Mitglieder mehr als 60 Prozent des Wohnungsbaus in der EU entfallen, ist der Ansicht, dass die Ausgangsbeschränkungen während der Corona-Krise bestätigt haben, dass günstiger Wohnraum für die Mehrheit der europäischen Bürger die oberste Priorität sei. Diese Priorität werde leider nicht in Angriff genommen. Die EU müsse ein langfristiges Projekt entwickeln, das die Vielfalt ihrer Mitgliedstaaten und Bürger widerspiegele. Die EU müsse auch kleinere Städte stärker in den Mittelpunkt ihres Handelns rücken.

Build Europe sieht die Notwendigkeit, die Bebauungsdichte in großen Städten zu erhöhen. Der Verband drängt die EU, sich auf die Zukunft vorzubereiten und Industrien, Infrastrukturen und vor allem den Wohnungsbau zu fördern.

Kurzfristig, und zur Bewältigung dieser beispiellosen Wirtschaftskrise, müsse die EU durch die Unterstützung von Investitionen sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite stärken, wie es heißt.

Die EU solle daher:

  • eine proaktive Deregulierungspolitik umsetzen und neue Regulierungen, die sich auf die Preise auswirken würden, für mindestens fünf Jahre aussetzen;
  • Die Anwendung reduzierter Mehrwertsteuersätze ausweiten, um den Bau von
  • günstigen Wohnungen zu ermöglichen;
  • und die private Finanzierung anregen, um in Ergänzung zu den öffentlichen Anbietern das Angebot von Sozialwohnungen zu erhöhen.

Günstiger Wohnraum vor dem Hintergrund steigender Kosten und sinkender Einnahmen

Marc Pigeon, Präsident von Build Europe, sagt: „Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig das Wohnen für das Leben aller EU-Bürger ist. Sie hat auch deutlich gemacht, wie das Wohnen ein Zeichen für soziale Unterschiede sein kann. Es wird immer komplizierter, angemessene und bezahlbare Wohnungen für eine große Zahl von Menschen bereitzustellen. Die Kosten sind seit 2010 um mehr als 10 Prozent gestiegen, während die Einkommen dramatisch gesunken sind seit der Corona-Krise. Kurzfristige Lösungen, die von den europäischen Gesetzgebern vorgeschlagen werden, reichen nicht aus, um die ernsten und drängenden Wohnungsprobleme zu lösen, mit denen Mieter und Vermieter in Europa infolge der Corona-Krise konfrontiert sind. Die Pläne, die wir heute ankündigen, würden eine sichere und nachhaltige Zukunft für alle ermöglichen. Ich ermuntere die Europäische Kommission und das Europäische Parlament, mit uns zusammenzuarbeiten, um die notwendige wirtschaftliche Erholung zu gewährleisten.”

Filiep Loosveldt, Build Europe’s Geschäftsführer, sagt: “Unsere Vorschläge werden Finanzmittel aus dem Privatsektor mobilisieren, erschwinglichen Wohnraum schaffen und die Nachfrage und Investitionen durch präzise steuerliche und budgetäre Maßnahmen anregen. Trotz der enormen Herausforderungen in den Bereichen Finanzen, öffentliche Gesundheit und bei den Lieferketten arbeiten die Mitglieder von Build Europe unermüdlich daran, Familien, Gemeinden und Volkswirtschaften in der EU zu unterstützen.”

Mehr zu den Vorschlägen von Build Europe finden Sie hier.

Erfahren Sie hier mehr über das Projekt einer Nachverdichtung in Vilsbiburg.

Lesen sie auch: „Bauindustrie: Warum die Produktivität gesunken ist — und was zu tun wäre“

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