Gehäuse für Beatmungsgeräte statt Kabinen für Bagger

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Der Baumaschinenspezialist JCB wird in einer wegen der Corona-Krise geschlossenen Fabrik wieder produzieren, allerdings Gehäuse für Beatmungsgeräte.
Beatmungsgeräte: JCB stellt seine Produktion um

Quelle: JCB

  • Vielerorts fehlen Beatmungsgeräte für Corona-Patienten, so auch in England.
  • Der britische Premierminister Boris Johnson bat auch den Baumaschinenanbieter JCB, dabei behilflich zu sein, den Mangel an entsprechenden Systemen zu beheben.
  • JCB hat nun dafür seine wegen der Corona-Pandemie geschlossene Fabrik wieder geöffnet und seine Produktion entsprechend umgestellt.

Der englische Baumaschinenspezialist JCB steht kurz davor, die Produktion in einer wegen der Coronavirus-Krise geschlossenen Fabrik wieder aufzunehmen, um dort Gehäuse für Beatmungsgeräte herzustellen.

JCB bekam Anfang des Monats einen direkten Aufruf von Premierminister Boris Johnson, den nationalen Mangel an Beatmungsgeräten zu beheben, um das Leben von Coronavirus-Patienten zu retten. JCB Chairman Lord Bamford versprach auf jede erdenkliche Art und Weise zu helfen und mobilisierte ein Forschungs- und Ingenieurteam, um mögliche Wege zur Unterstützung zu prüfen.

Beatmungsgeräte: Metallgehäuse für die Konstruktion von Dyson

Nun ist JCB bereit, die Produktion in einer Fabrik aufzunehmen, die aufgrund der Coronavirus-Krise fast zwei Wochen lang geschlossen war. Aber anstatt Kabinen für JCB-Bagger herzustellen, wird das Werk mobilisiert, um spezielle Metallgehäuse für die völlig neue Konstruktion der Beatmungstechnik von Dyson herzustellen. Die Produktion von mindestens 10’000 Gehäusen ist vorgesehen, sobald Dyson die behördliche Genehmigung dafür erhält.

Die ersten Prototypen der Gehäuse wurden an Dyson geliefert und die Serienfertigung der Gehäuse könnte in wenigen Tagen beginnen. Das sagte heute der JCB Chairman Lord Bamford: „Als der Premierminister an uns herantrat, waren wir als britisches Unternehmen sofort entschlossen zu helfen. Dieses Projekt wurde innerhalb weniger Tage vom ersten Entwurf bis zur fertigen Produktion entwickelt und ich freue mich, dass wir in der nationalen Krise die Fähigkeiten unserer talentierten Ingenieurs- und Produktionsteams so schnell einsetzen konnten. Es handelt sich um eine globale Krise und wir werden die Herstellung weiterer Beatmungsgeräte unterstützen, wenn diese auch in anderen Ländern der Erde benötigt werden“.

Bild: JCB Chief Officer for Growth & Innovation, Tim Burnhope, mit dem Gehäuse für die neuen Beatmungsgeräte. Bildquelle: JCB

Weitere Informationen: https://www.jcb.com/de-de/bauwirtschaft

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie 3D-Drucker und Autodesk-Software für Atemschutz sorgen.

Lesen Sie auch: „Kosten-Nutzen-Analyse: Geschäftsfälle in der additiven Fertigung bewerten“.

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