Emporis Skyscraper Awards: New York City ganz oben

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Der Gewinner des diesjährigen Emporis Skyscraper Awards ist das VIA 57 West, ein aufsehenerregendes Wohngebäude mitten in New York City. Spektakulär: Die Form des Gebäudes verändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. 47 verschiedene einheimischen Pflanzenarten begrünen den Innenhof des Wolkenkratzers, der seinen Bewohnern einen Blick auf den Hudson River bietet. 

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Der Gewinner des diesjährigen Emporis Skyscraper Awards ist das VIA 57 West, ein aufsehenerregendes Wohngebäude mitten in New York City. Spektakulär: Die Form des Gebäudes verändert sich je nach Blickwinkel des Betrachters. 47 verschiedene einheimischen Pflanzenarten begrünen den Innenhof des Wolkenkratzers, der seinen Bewohnern einen Blick auf den Hudson River bietet.

Von den 709 Luxuswohnungen wurden 36 zu kostengünstigen Mieten verlost. Der Gewinner wurde von einem internationalen Expertengremium aus fast 700 Wolkenkratzern ausgewählt, die im vorherigen Kalenderjahr fertiggestellt wurden und über eine Höhe von mindestens 100 Metern verfügen. Emporis, ein internationaler Anbieter von Gebäudeinformationen, vergibt den Award in diesem Jahr bereits zum 17. Mal. Das pyramidenförmige Gewinnergebäude, entworfen vom dem dänischen Architekturbüro BIG-Bjarke Ingels Group, wurde auf Grund seiner extravaganten und einzigartigen Form ausgewählt.

„Es ist beeindruckend, wie die Architekten eine vollkommen neue Form für einen Wolkenkratzer erfunden haben“, urteilt eines der Jurymitglieder, „Selbst in der beeindruckenden Skyline von New York sticht dieses Gebäude als eine Besonderheit heraus“, schwärmt ein anderes Jurymitglied.

Die Preisträger:

1. Platz
VIA 57 West
New York City, USA
142 m
34 Etagen
BIG -Bjarke Ingels Group, Schuman,
Lichtenstein, Claman & Efron

2. Platz
Torre Reforma
Mexico City, Mexico 245 m
57 Etagen
LBR & A Architectos

3. Platz
Oasia Hotel Downtown Singapur,
Singapur
190 m
27 Etagen
WOHA Architects Pte. Ltd.

4. Platz
MahaNakhon
Bangkok, Thailand 314 m
77 Etagen
Buro Ole Scheeren Group through HLS

5. Platz
Elbphilharmonie
Hamburg,
Deutschland
110 m
25 Etagen
Herzog & de Meuron, Kallmorgen &
Partner, Hohler+Partner Architekten und
Ingenieure

6. Platz
56 Leonard Street
New York City, USA 250 m
57 Etagen
Herzog & de Meuron, Costas Kondylis &
Partners LLP Architects

7. Platz
Guangzhou CTF Finance Centre
Guangzhou, China
530 m
111 Etagen
Kohn Pedersen Fox Associates, DLN
Architects & Engineers, Guangzhou Design
Institute

8. Platz
The L Tower
Toronto, Kanada
205 m
59 Etagen
Studio Daniel Libeskind, Page + Steele / IBI
Group Architects

9. Platz
Beijing Greenland
Dawangjing Tower
Peking, China
260 m
55 Etagen
Skidmore, Owings & Merrill LLP

10. Platz
Sumitomo Fudosan
Roppongi Grand Tower
Tokio, Japan
240 m
43 Etagen
Nikken Sekkei Ltd.

Auf dem zweiten Platz landete in diesem Jahr Torre Reforma aus Mexico City. Mit einer Höhe von knapp 245 Metern ist es derzeit Mexico Citys hö chstes Gebäude und die höchste freistehende Betonstruktur der Welt. Die Expertenjury lobte hier vor allem seine nachhaltige Bauweise. Der Wolkenkratzer besteht an zwei Seiten
aus massiven Betonfassaden, die das Gebäude vor direkter Sonneneinstrahlung schützen und somit den Energieverbrauch erheblich reduzieren. Mexico City ist für seine hohe seismische Aktivität bekannt. Dank der dreieckigen Form des Torre Reforma und mit Hilfe der neusten Ingenieurskunst soll das Gebäude in den nächsten 2’500 Jahren jedem noch so starken Erdbeben widerstehen können.

Der dritte Platz geht an das Oasia Hotel Downtown in Singapur. Dieses Projekt sticht besonders durch seine leuchtende rote Fassade mit zahlreichen Pflanzen hervor. Insgesamt ist das Gebäude mit 21 verschiedenen Arten von Kletterpflanzen bepflanzt, die die Fassade ganzjährig in ein kleines Biotop verwandeln. Zusätzlich bietet das Oasia Hotel Downtown noch vier offene Dachgärten, die für ein hervorragendes Raumklima im Gebäude sorgen.

In diesem Jahr dominieren Wolkenkratzer aus den asiatischen Ländern die Top 10. Nach New York City, auch bekannt als der Geburtsort der Hochhausarchitektur, geht der begehrte Preis nunallerdings schon zum vierten Mal. Auch der erste Award im Jahre 2000 ging nach New York City.

Bild: Gewinner des diesjährigen Emporis Skyscraper Awards: das VIA 57 West, ein Wohngebäude mitten in New York City.

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