Eco und ADL: Umfassende Smart-City-Studie publiziert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Eco und ADL: Umfassende Smart-City-Studie publiziert

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Der Smart-City-Markt ist in den kommenden Jahren einer der am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit und auch in Deutschland. Laut der soeben veröffentlichten Studie von eco und Arthur D. Little „Der deutsche Smart-City-Markt 2017 bis 2022. Zahlen und Fakten“ verzeichnet dieser Sektor 2017 einen Umsatz von etwa 20,4 Milliarden Euro. Bis 2022 sollen sich diese Umsätze in Deutschland auf rund 43,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 16,5 Prozent.

Grafik Smart City

Der Smart-City-Markt ist in den kommenden Jahren einer der am schnellsten wachsenden Sektoren weltweit und auch in Deutschland. Laut der soeben veröffentlichten Studie von eco und Arthur D. Little „Der deutsche Smart-City-Markt 2017 bis 2022. Zahlen und Fakten“ verzeichnet dieser Sektor 2017 einen Umsatz von etwa 20,4 Milliarden Euro. Bis 2022 sollen sich diese Umsätze in Deutschland auf rund 43,8 Milliarden Euro mehr als verdoppeln – das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 16,5 Prozent.

„Smart-City-Konzepte bieten Antworten auf die Herausforderungen der Urbanisierung“, sagt Harald A. Summa, Geschäftsführer eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. „Dazu gehören Lösungen für immer mehr Mobilität, eine bessere Luft- und Umweltqualität und für eine alternde Bevölkerung.“ Das Internet der Dinge wird in Form von Smart-City-Lösungen Kommunen und Bürgern die adäquate Versorgung älterer Menschen erleichtern und gleichzeitig mit smarten Verkehrs-Konzepten Stau und Emissionen verringern.

Smart Cities meistern die Herausforderungen der Urbanisierung

„Der Smart-City-Markt ist sowohl für die Internetwirtschaft als auch für Unternehmen anderer Industrien sehr interessant“, sagt Lars Riegel, Principal Arthur D. Little. „Deutsche Firmen müssen beginnen, entsprechende Produkte und Services mit Testkunden und Referenzprojekte auf den Markt zu bringen. Nur so werden sie bei den großen Mega-Projekten, wie sie bereits heute international durchgeführt werden, zum Zuge kommen. Im Ökosystem Smart City arbeiten Unternehmen aus unterschiedlichen Sektoren zusammen – Unternehmen, die nicht proaktiv offen sind für Kooperationen, haben keine Chance. Dies stellt Unternehmen in Deutschland vor große Herausforderungen“, betont Riegel.

Grafik

Zukunftsweisende Mobilitätsstrategien, wie sie die Smart Cities Wien oder Dubai zum Teil schon umgesetzt haben, werden sich auch in Deutschland durchsetzen, prognostiziert die Studie. Der Bereich mit dem größten Marktvolumen im Smart-City-Ökosystem ist und bleibt die Transport & Logistik-Branche. Intelligente Parksysteme, reibungslose Verzahnung unterschiedlicher Verkehrssysteme und intelligentes Verkehrsmanagement sind einige der Services aus diesem Segment. Auch der Bereich IT-Sicherheit und Netzinfrastruktur profitiert von besonders großen Investitionen – mit etwa 3,5 Milliarden Euro Umsatz 2017 und einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 13 Prozent. Gemeinsam mit dem Bereich physische Sicherheit mit audiovisueller Überwachung, intelligenten Zugangskontrollsystemen sowie Identitätsmanagement und Gebäudeautomatisierung vereinen die oben genannten Wachstumsfelder über 65 Prozent des gesamten Smart-City-Marktes im Jahr 2017 auf sich.

Smarte Bildungs- und Gesundheitsinfrastrukturen als Wachstumstreiber

Mit einem jährlichen Wachstum von rund 27 Prozent wird das Marktsegment Bildung besonders stark zulegen. Die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen steht noch am Anfang, hier sind in den nächsten Jahren hohe Ausgaben für Hardware, Software und Service-Leistungen wie Cloud-Plattformen sowie digitale Lehrinhalte zu erwarten.

Grafik

Hohe Investitionen sagt die Studie auch für die Gesundheitsinfrastruktur voraus. Mobile Gesundheitsgeräte wie portable Blutzuckermessgeräte treiben diese Entwicklung. Die alternde Bevölkerung wird zunehmend von digitale Patientenakten und persönlichem Gesundheitsmanagement profitieren.

Ganzheitlicher Smart-City-Ansatz führt zum Ziel

„Damit deutsche Städte in den kommenden Jahren im internationalen Vergleich zu führenden Smart Cities aufsteigen, müssen sie heute enger zusammenarbeiten und einen ganzheitlichen Ansatz finden“, empfiehlt Harald A. Summa. Das bedeutet, eine kohärente Strategie zu entwerfen, die eine Vielzahl unterschiedlicher Smart-City-Angebote integriert – von Mobilität über Energiemanagement bis hin zu Sicherheitslösungen. Am besten gelingt das mit einer segmentübergreifenden Smart-City-Plattform als Bindeglied aller Dienstleistungen.

Grafik

eco-Mitgliedern senden wir die Studie gerne auf Anfrage an mitglieder@eco.de kostenfrei zu. Nicht-Mitglieder erhalten dort eine Management-Summary und können die Studie unter diesem Kontakt auch für 149 Euro erwerben.

Über die Studie: Der Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) wird deutschen Städten helfen, die Herausforderungen der fortschreitenden Urbanisierung zu lösen. Der eco Verband und die Unternehmensberatung Arthur D. Little erläutern in der bislang umfangreichsten Smart-City-Studie Konzepte und Segmente sowie Chancen für Unternehmen und Städte. Basierend auf der Analyse zahlreicher internationaler Case Studies zu Smart Cities hat die Studie jeweils fünf kritische Erfolgsfaktoren identifiziert, um eine Stadt erfolgreich zur Smart City zu entwickeln beziehungsweise um sich als Unternehmen erfolgreich zu positionieren.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Urlaubsplanung und Urlaubsverwaltung führt gerade zu Jahresbeginn innerhalb der Organisation in Architektur- und Ingenieurbüros zu hohem Arbeitsaufwand. Jeder Mitarbeiter reicht in der Regel auf Papier seine Urlaubsanträge ein. Diese gehen nach erfolgter Prüfung wieder an den Mitarbeiter zurück und sind aufzubewahren. 

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage
Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wir sind die Zukunft des Bauens

BAU 2021: Weiter auf Kurs

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.