Digitalisierung in der Baubranche: Wird BIM das neue PLM?

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Die Digitalisierung der Baubranche nimmt Fahrt auf. Noch scheitert die Zusammenarbeit zwischen Projektbeteiligten allerdings oft an unterschiedlichen Datenformaten.
Digitalisierung in der Baubranche

Quelle: Krauchanka Henadz

Die Digitalisierung der Baubranche und vor allem die Digitalisierung der Projektplanung nimmt Fahrt auf. BIM-Systeme (Building-Information-Modeling) bieten Architekten und Planern seit einigen Jahren neue Möglichkeiten – zumindest in der Theorie. In der Praxis scheitert die Zusammenarbeit dann noch oftmals an den unterschiedlichen Datenformaten und unterschiedlicher Software, die miteinander nicht kompatibel sind.

Diese Herausforderung der Datenzusammenführung wird gerade gemeistert; erste Anwendungen laufen erfolgreich, und für 2020 rechnen einige Firmen mit dem Durchbruch in der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Digitalisierung der Baubranche: Herausforderungen durch Big Data

Franz Madl, Geschäftsführer pbb Planung und Projektsteuerung GmbH: „Die große Herausforderung von ‚Big Data’ im Planungs- und Bauprozess wird sein: BIM wird PLM (Product Lifecycle Management). Wir haben mit unserem BIMDesigner die Grundlage hierfür geschaffen!“

Hubert Heinrich, Geschäftsführer bei der OfficeWare Information Systems GmbH ergänzt: „Ein entscheidender Faktor beim Zusammenspiel von verschiedenen Software-Produkten ist das Daten- und Dokumenten-Management. Mit dem neuen ,OfficeWare-Business-Server‘ wird hierfür eine entsprechende Plattform geschaffen. Somit lassen sich automatisierte Übersichten und Recherchen erstellen und alle Projektbeteiligten erhalten sämtliche relevanten Daten übersichtlich aufbereitet und in Echtzeit verfügbar.“

Vor allem die Zuordnung von Daten zu einzelnen Bauteilen als Teil von Bauwerken ermöglicht im BIM weitere Anwendungen.

Dr.-Ing. Markus Hennecke, Geschäftsführer ZM-I: „Mit den Bauwerksdaten eines BIM-Modells erstellen wir mit unserer Software EBB ein digitales Bauwerksbuch mit weiteren Informationen zum Tragwerk. Das digitale Bauwerksbuch wird im gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks verwendet. Es gibt somit allen Beteiligten verlässliche Informationen an die Hand – einfach, übersichtlich und jederzeit verfügbar.“

Moritz Koppe, Geschäftsführer bei emproc SYS, den Entwicklern von Probis: „Die vielfältig gesammelten Daten der verschiedenen Beteiligten eines Immobilienprojekts zu analysieren ist die eigentliche Aufgabe. Mit unserer Software Probis bieten wir allen Projektbeteiligten die jeweils passenden Schnittstellen, um ihre Daten zur Verfügung zu stellen und effektiv zu nutzen.“

In der Praxis setzen alle vier Unternehmen bereits erfolgreich BIM ein, auf der BIM World Munich am Gemeinschaftsstand 220 im Foyer OG stehen sie am Dienstag, dem 26. 11., sowie am Mittwoch, dem 27. 11., Interessierten für Gespräche und Präsentationen zur Verfügung.

Erfahren Sie hier mehr strukturierten Datenaustausch beim digitalen Bauen.

Lesen Sie auch: „Vernetzte Baustelle: 5G und teilautonome Systeme für das Kellybohren“.

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