BIM-Software: Wie Autodesk und Strabag enger zusammenarbeiten

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Autodesk und Strabag wollen BIM-Anwendungen noch besser in Bau- und Logistikprozesse integrieren, ein großes und bisher oft noch ungenutztes Potenzial.
BIM-Software: Autodesk und Strabag kooperieren

Quelle: Strabag

  • Das Software-Unternehmen und der Baudienstleister wollen gemeinsam die Digitalisierung des Bauwesens im europäischen Markt vorantreiben.
  • Eine schriftliche Absichtserklärung bekräftigt die Kooperation, die darauf zielt, gemeinsam BIM-Software (Building Information Modelling) zu entwickeln.
  • Der Fokus liegt auf Anwendungen im Bereich Bau- und Logistikprozesse

Das Software-Unternehmen Autodesk und der europäische Baudienstleister Strabag haben mit einer Absichtserklärung bekräftigt, künftig noch enger bei der Digitalisierung des Bauwesens zusammenzuarbeiten. Die Vereinbarung soll die bereits seit Jahren bestehende Beziehung der beiden Unternehmen vertiefen. Im Fokus steht insbesondere die gemeinsame Entwicklung von BIM-Software, die auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind. Dabei können die vielfältigen Erfahrungen von Strabag auf Baustellen in ganz Europa eine praxisorientiertere Entwicklung von Software-Lösungen ermöglichen. Diese werden im Rahmen existierender Bauprojekte getestet und optimiert. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die entsprechenden Anwendungen in Bau- und Logistikprozesse zu integrieren – hier sehen Autodesk und Strabag ein großes und bisher oftmals noch ungenutztes Potenzial von BIM.

„Wir schätzen seit Jahren die gute Kooperation mit Autodesk in Sachen Definition und Entwicklung von BIM-Software“, so Klemens Haselsteiner, neuer Digitalvorstand der Strabag SE. „Als führender Baudienstleister ist es unser Ziel, die Digitalisierung des Bauwesens in Europa voranzutreiben und die Weiterentwicklung des Building Information Modelling (BIM 5D) – mit dem Schwerpunkt auf die Unterstützung der Bau- und Logistikprozesse – entscheidend zur breiten Anwendung zu bringen.“

BIM-Software: Klemens Haselsteiner (Strabag) und Andrew Anagnost (Autodesk) bekräftigen die Zusammenarbeit.
Klemens Haselsteiner, neuer Digitalvorstand der Strabag SE, und Andrew Anagnost, CEO von Autodesk, wollen die Zusammenarbeit beider Unternehmen vertiefen. Bild: Autodesk

Weiterentwicklung der BIM-Software für Bau- und Logistikprozesse

Erster Schritt der beiden Unternehmen sind gemeinsame Workshop-Serien, in denen sich Experten mit wichtigen Schwerpunkt-Themen auseinandersetzen. Derzeit läuft bereits die erste Serie zum Thema Infrastruktur, einem Fokusgebiet von Strabag. Der Ausbau und Unterhalt der Verkehrsinfrastruktur zählt gerade in Deutschland zu den größten Zukunftsprojekten, sodass sich vielfältige Chancen für die Baubranche ergeben. So müssen etwa 2’500 Brücken saniert beziehungsweise für höheres Verkehrsaufkommen ausgerichtet werden.[1] Gleichzeitig setzen Ausschreibungen der Öffentlichen Hand ab 2020 Building Information Modelling als Planungsgrundlage voraus.

Andrew Anagnost, CEO von Autodesk, ergänzt: „Europa und insbesondere der deutschsprachige Raum sind wichtige Märkte für uns. Unser Ziel ist es, künftig noch stärker auf die Bedürfnisse dieser Regionen einzugehen. Daher freuen wir uns, mit Strabag ein Unternehmen gefunden zu haben, das die richtige Expertise und Vision hat, hier als Vorreiter mit uns voranzugehen.“

Zusätzlich zur konventionellen Umsetzung von Bauprojekten mittels BIM werden sich die Unternehmen zukünftig auch mit der Vorkonstruktion (pre-construction) beschäftigen, sprich der Modularbauweise und somit der Teilproduktion außerhalb der Baustelle. Dabei ergänzen sich die praktischen Erfahrungen von der Baustelle durch die Strabag-Mitarbeiter und die Expertise von Autodesk in Design und Produktion aus dem MFG-Bereich.

[1] Pro Mobilität (2019). Wegweiser 2021

Bild: Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf Anwendungen im Bereich Bau- und Logistikprozesse. Bildquelle: ©Strabag

Weitere Informationen: https://www.autodesk.com/ und https://www.strabag.de/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Strabag Baupläne direkt aus der Cloud auf das Tablet bringt.

Lesen Sie auch: „Modulbauweise in Berlin: Erste Lidl-Filiale mit Wohnungen“.

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