Baustoffe für Tierheim mit Tierarztpraxis

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Zur Erweiterung des Neuwieder Tierheims wurde bereits auf erprobte Wandbaustoffe gesetzt, um die veranschlagten Brutto-Gesamtbaukosten ohne Kompromisse bei der Bauqualität wie auch der Bauausführung, sicher einhalten zu können.

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Zur Erweiterung des Neuwieder Tierheims wurde bereits auf erprobte Wandbaustoffe gesetzt, um die veranschlagten Brutto-Gesamtbaukosten ohne Kompromisse bei der Bauqualität wie auch der Bauausführung, sicher einhalten zu können.

Brandschutzauflagen machten den Neubau auf der Koppelweide nötig

Aus Brandschutzgründen mussten Teile des Altbaus des Tierheims Koppelweide einschließlich der Tierarztpraxis abgerissen werden. Glücklicherweise ermöglichte eine Erbschaft dem Tierschutzverein Oberberg einen soliden Neubau. Zur Erstellung des Rohbaus in monolithischer Massivbauweise wurden für die Außenwände der Bisoplan-Stein von Bisotherm in der Wanddicke von 36,5 cm ausgewählt. Neben seiner guten Dämmeigenschaft verfügt er über eine ausreichende Festigkeit, um eine spätere Aufstockung des Gebäudes um weitere Etagen problemlos zu ermöglichen.

Um den Rohbau, die Basis jeder Immobilie, homogen und somit zukunftsfähig auszuführen, wurden auch für die Innenwände ausschließlich Bisotherm-Steine verwendet. Je nach Anforderungen an Tragfähigkeit, Schallschutz und Schlankheit wurden der Normaplan-Vollblock in der Wanddicke 15 cm und Normaplan-Hohlblock in der Wanddicke 24 cm ausgeführt. So wird allen bautechnischen und bauphysikalischen Anforderungen und auch der unterschiedlichen Raumnutzung Rechnung getragen, um einen zeitgemäßen Tierheimbetrieb für die angeschlossenen Städte Bergneustadt, Gummersbach und Wiehl sowie die Gemeinden Nümbrecht und Reichshof langfristig zu gewährleisten. Denn alle Bereiche, wie Empfang, die Büros, die Tierarztpraxis mit Behandlungsraum, OP und Aufwachraum, wie auch die Katzenkrankenstation und die Hundequarantäne, müssen den jeweiligen Ansprüchen und gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Ergänzend finden die Folgegewerke, wie Putzer und Fliesenleger, dank dem Bisotherm-Mauerwerk eine Neubausubstanz vor, die ihnen die Ausführung ihres Gewerkes erleichtert, da keine Spezialbaustoffe oder Vorbehandlungen notwendig sind. Dies hilft dem Tierschutzverein Oberberg e. V. nachhaltig, die Baukosten zu optimieren. Die Einweihung des zeitgemäßen Tierheims ist für den Spätsommer 2019 geplant.

Schützendes Außenmauerwerk

Mit dem Bisoplan sind alle Außenmauerwerkkonstruktionen durchgängig in der Wanddicke 36,5 cm mit Dünnbettmörtel ausgeführt. Damit wurden zusätzliche Dämm-Maßnahmen innen oder außen überflüssig. Der ausgewählte Bisoplan-Stein, in Verbindung mit dem Bisoplan-Dünnbettmörtel, zeichnet sich aus durch ausgewogene bauphysikalische und bautechnische Eigenschaften in einschaliger, monolithischer Bauweise, ohne ein Wärmedämmverbundsystem oder eine Innendämmung einsetzen zu müssen. Mit seiner Wärmeleitfähigkeit von ʎB 0,13 W/mK und einer Steindicke von 36,5 cm erreicht die fertige Wand mit dem üblichen Putzaufbau nach DIN 4108-4:2013-02 einen U-Wert von 0,32 W/m²K und unterstützt das energetische Gesamtkonzept, um die Bewirtschaftungs- und Energiekosten günstig zu halten.

Innenwänden erfüllen Anforderungen an Statik, Schall- und Brandschutz

Normaplan-Vollblöcke in den Festigkeitsklassen 12 und 20 erfüllen höchste statische Anforderungen. Mit Steinrohdichten bis 2,2 kg/dm³ bieten Normaplan-Vollblöcke besten Schallschutz und sind für die Ausführung von Treppenhauswänden, Wohnungs- oder Haustrennwänden, ein- und zweischalig, optimal geeignet. Zudem lassen sich mit den Wanddicken 11,5, 15,0, 17,5, 20,0 und 24,0 cm hochbelastbare, schlanke Wände ausführen, die den Wohn- und Nutzflächenanteil deutlich erhöhen. Normaplan-Vollblöcke ermöglichen einschalige Brandwände bereits ab einer Wanddicke von 15,0 cm (verputzt).

Normaplan-Hohlblöcke in den Festigkeitsklassen 2 bis 6 sind eine Ergänzung zum Bisoplan-Programm. Die Innenwände können stumpf an die Außenwände gestoßen werden. Dabei wird die Stoßfuge zwischen Außen- und Innenmauerwerk satt vermörtelt. Die Verbindung von Außen- und Innenwand wird mit Flachstahlankern in der Lagerfuge sichergestellt. Die Hohlblöcke sind beim Tierheimprojekt auf der Koppelweide eine moderne und wirtschaftliche Innenwandalternative und unterstützen dabei, das begrenzte Baubudget einhalten zu können, ohne Kompromisse bei Bauqualität und Ausführung machen zu müssen.

Bilder: Solide und zukunftsfähige Außenwandkonstruktionen für den Tierheimneubau Koppelheide mit dem Bisoplan in der Dicke 36,5 cm mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,13 W/mK. Quelle: Bisotherm

Der verwendete Bisoplan im Detail:

  • Wärmeleitfähigkeit: λB 0,13 W/mK
  • U-Wert: 0,32 W/m²K
  • Einschließlich üblichem Putz nach DIN 4108-4: 2013-02: innen 1,5 cm Gipsputz (λB = 0,51 W/mK), außen 2,0 cm Leichtputz (λB = 0,25 W/mK)
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