Baustelle 4.0 mit Holographie-Technologie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Baustelle 4.0 mit Holographie-Technologie

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Neuartige Technologien können helfen, Prozesse transparenter, schlanker und schneller zu gestalten, auch bei der Digitalisierung der Baustelle. Die TU München arbeitet zu diesem Zweck mit Holo-Light, MTS, Vemcon sowie Fritzmeier Cabs an verschiedenen Lösungen rund um Augmented Reality.

Neuartige Technologien können helfen, Prozesse transparenter, schlanker und schneller zu gestalten, auch bei der Digitalisierung der Baustelle. Die TU München arbeitet zu diesem Zweck mit Holo-Light, MTS, Vemcon sowie Fritzmeier Cabs an verschiedenen Lösungen rund um Augmented Reality.

Das Ziel ist, dem Fahrer die Vorteile der Digitalisierung zugänglich zu machen und in diese neue Datenwelt mitzunehmen und zu integrieren. Zu diesem Zweck wurde das Projekt „Fahrerleitsystem 4.0“ vom genannten Entwicklerkonsortium geschaffen. „Ein spannendes Jahr 2019 erwartet uns rund um das Thema Bauen 4.0 auf Bundesebene, das vom VDMA initiiert wurde. Bisher war es nicht möglich in dieser Breite mit dem VDMA, VDBUM und HDB die Digitalisierung der Baustelle gemeinsam anzugehen. Auch die Zusammenarbeit der großen Verbände zur Standardisierung der Baumaschinendaten in diesem Umfang ist ein Novum und sehr zu begrüßen. Da passt unsere Initiative den Fahrer mit Datenbrille in das Geschehen mit einzubeziehen und punktgenau mit seinen benötigten Daten zum Bauprozess und zur Maschine futuristisch über Holografie zu versorgen “, erklärt Herr Stephan Kessler, Akademischer Direktor am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München.

Die vorausschauende Planung und die Vermeidung von Fehlern – wie die Nutzung falscher Zufahrtswege, das Entstehen von Staus und langen Wartezeiten für Baumaschinen – senken unvorhergesehene Kosten für Maschinenstandzeiten oder Maschineneinsätze generell. Nur die wirklich benötigten Maschinen werden vor Ort sein, und es finden keine unnötigen Abgrabungen statt, da das Geländemodell exakt durch eine Mixed Reality- Datenbrillen eingeblendet wird. Neue Arbeiter lassen sich deutlich schneller in die Baustellenvorgänge einarbeiten, was zu einer effizienteren Ressourcenplanung führt. Auch individuelle Ziele lassen sich via AR schnell anzeigen und mit dem IST-Stand vergleichen. BIM-Daten, die mittels Mixed Reality- Datenbrillen als 3D-Modelle auf der realen Baustelle angezeigt werden, werden mit Sensordaten von Maschinen, Leitungsplänen und Gefährdungszonen in einer Applikation gebündelt. Daraus ergeben sich Vorteile für Bauunternehmern, OEMs, Architekten, Konstrukteure und vor allem für die Fahrer selbst. Für alle Beteiligten sind sämtliche relevanten Baustelleninformationen auf einen Blick verfügbar, ohne verschiedene Pläne studieren zu müssen. Durch derart schnell und einfach verfügbare Informationen sind eine signifikante Zeitersparnis sowie effizienteres Arbeiten möglich. Alle Vorgänge und Neuerungen auf der Baustelle sind nachvollziehbar und transparent. Ein Nebeneffekt ist ein Plus an Sicherheit und Genauigkeit, beispielsweise durch die präzise Einhaltung von Sicherheitszonen.

Dieses Forschungsvorhaben ist für das Finale zum bauma- Innovationspreis, in der Kategorie Wissenschaft und Forschung nominiert. 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=Lo-_DY_FTus

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Der von bauforumstahl zum dritten Mal in Zusammenarbeit mit der Bundesingenieurkammer als ideellem Partner online ausgelobte "Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues" zeigt wieder eine breite Palette von Ingenieurleistungen. Der Ingenieurpreis in der Kategorie Hochbau geht an Dr,-Ing. Martin Speth von DREWES + SPETH und Dipl. Ing. Christian Rathmann von Bünemann&Collegen GmbH  für die Sartorius Produktionshalle für Laborinstrumente. In der Kategorie Brückenbau gewinnt Andreas Keil von schlaich bergermann partner für die Konstruktion und Fertigung der Allerbrücke. 

Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Werbung
Werbung

Aktuelle Ausgabe

Topthema: DIGITALE PROZESSKETTEN IN DER BAUBRANCHE

Optimale Lösungen für die Fertigteilindustrie

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.