Baubranche: Aufschwung hält an

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Der Höhenflug der Baubranche setzt sich fort: Bauunternehmen melden Zuwächse bei Umsätzen und Auftragseingängen. Besonders der öffentliche Bau konnte erhebliche Umsatzzuwächse verzeichnen. 

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Der Höhenflug der Baubranche setzt sich fort: Bauunternehmen melden Zuwächse bei Umsätzen und Auftragseingängen. Besonders der öffentliche Bau konnte erhebliche Umsatzzuwächse verzeichnen. 

„Der Bauaufschwung in Deutschland geht weiter — die deutlichsten Impulse kommen dabei von den öffentlichen Auftraggebern. Der Öffentliche Bau hat damit den Wohnungsbau als Konjunkturlokomotive abgelöst.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten für Februar (im Vergleich zu Februar 2018) ein Umsatzplus von nominal 16,0 % gemeldet (real: + 9,6 %), für die ersten zwei Monaten ergebe sich damit ein Plus von 13,2 % (real: + 6,8 %). Im öffentlichen Bau sei der Umsatz im Februar sogar um nominal 20,9 %, von Januar bis Februar um 18,3 % gestiegen.
 
Babiel: „Zu diesem Ergebnis hat insbesondere der Straßenbau beigetragen, der nach wie vor vom Investitionshochlauf des Bundes profitiert. Die Umsätze haben hier in den ersten zwei Monaten um 25,6 % zugelegt.“ Auch für die kommenden Monate sei man weiter optimistisch, die Aufträge* lägen im Straßenbau um nominal 19,1 % über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Durchschnitt der Branche seien die Aufträge im Zeitraum von Januar bis Februar um nominal 12,7 %, im Februar um 8,2 % gestiegen (real: + 6,4 % bzw. + 2,0 %). Der vom Statistischen Bundesamt berechnete (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte) Rückgang des Auftragseingangs zum Vormonat von 2,0 % sei somit nach wie vor kein Anzeichen für eine Trendwende der Baukonjunktur, sondern nur Ergebnis des mittlerweile erreichten hohen Auftragsniveaus.
 
Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

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