Balkonsanierung: In 4 Schritten strukturiert zum Erfolg

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Eine Balkonsanierung will gründlich durchdacht sein. Denn ein Balkon ist das am meisten beanspruchte Bauteil eines Gebäudes.
BalkonsanierungQuelle: Revopur

Eine Balkonsanierung will durchdacht sein. Denn ein Balkon ist das am meisten beanspruchte Bauteil eines Gebäudes.

Diese Flächen brauchen also ein ganz besonderes Augenmerk. Höchste Qualitätsmaßstäbe sind für sie gerade gut genug, damit sie mechanischen Belastungen standhalten. Doch auch extreme Witterungseinflüsse wie Sonneneinstrahlung, Starkregen oder Dauerfrost dürfen den exponierten Balkonflächen nix anhaben.

Deshalb zahlt es sich aus, bei einer Balkonsanierung strukturiert ans Werk zu gehen. So, dass alle ihren Spaß an der Sache haben: Planer, Verarbeiter, Balkonbesitzer, Balkonbewohner. In Summe eine runde Sache für den, der die folgenden vier Schritte kennt und nacheinander ausführt.

1.  Balkonsanierung: Planen und Analysieren

Zunächst sollte man sich Gedanken machen, wie man solch eine komplexe Balkonsanierung angehen will. Schließlich will man am Ende langlebige Balkone und damit zufriedene Kunden. Dafür benötigt man einen geschulten und qualifizierten Fachbetrieb, der entsprechende Arbeiten regelmäßig ausführt und der den geforderten Ansprüchen überhaupt gerecht werden kann. Denn nicht nur die Abdichtung muss bestehende Anforderungen erfüllen, vielmehr verlangt auch die dekorative Oberflächengestaltung eine präzise und routinierte Ausführung. Schließlich muss auch die Fläche ein homogenes und akkurates Bild ergeben, frei von Pfützen. Nur dann ist sie baulich nicht angreifbar und schaut zudem ästhetisch aus.
Normen wie die DIN 18531 oder die Flachdachrichtlinie des DDH können die Sanierung im Bestand zur großen Herausforderung machen. Reklamationsfreie Ausführungen sind nur von solchen Verarbeitern zu erhalten, die sich intensiv schulen lassen und die praktisch permanent mit diesen Präzisionsarbeiten befasst sind.

2.  Balkonsanierung: Verarbeiter smart wählen

Auf der Suche nach dem geeigneten Verarbeiter stellt sich folgende Frage: Welche Systeme führen zum beabsichtigten Erfolg? Sind es klassische Abdichtungen mit Kunststoff, Bitumen-Bahnen oder eine materialhomogene Abdichtung inklusive Dekorschicht mit Flüssigkunststoff?

Die Flüssigkunststoffe bieten hier viele Vorteile:

  • keine Schwellenangst, da geringe Aufbauhöhen, Einhaltung
    geforderter Anschlusshöhen – für attraktive bauliche Lösungen;
  • kein Kopfweh um die Statik: autonom arbeiten dank geringer
    Flächengewichte;
  • nahtlos – auch schwierige Detailausbildungen sind schnell vollkommen und sicher abgedichtet.

Gut beraten ist, wer sich für die gängige Praxis entscheidet, nämlich: Balkone, Laubengänge oder Loggien mit Flüssigkunststoff abzudichten. Als nächste Teilüberlegung schließt sich an, welche Anforderungen der Flüssigkunststoff genau erfüllen muss. Vorerst wichtigster Punkt: die Einhaltung der Normen und Regeln. Das bedeutet auch, dass das System nach ETAG 005 in den höchsten Leistungsklassen geprüft sein muss – dies bringt den Nutzen, dass die Abdichtung  

  • bei höchsten Belastungen;
  • in allen Klimazonen;
  • dauerhaft riss-überbrückend.

ermöglicht wird.  

3.  Balkonsanierung: Hersteller ist nicht Hersteller 

Was tun, wenn es unterschiedliche Herstellersysteme gibt? Genau hinschauen lohnt sich, denn die Angebote unterscheiden sich in elementaren Punkten. Zum einen gibt es schnellhärtende Systeme: Mit ihnen lassen sich Balkonsanierungen innerhalb eines Tages abschließen. Das bringt den großen Vorteil, dass man gerade bei wechselhafter Witterung zielgenau planen kann. Zudem entfallen Mehrfachanfahrten zum Bauobjekt. 

Ökologische Systeme spielen nicht nur im Alltag, sondern auch in der Baubranche eine immer tragendere Rolle. Der Gesundheitsaspekt beim Verarbeiter darf nicht vernachlässigt werden. Ebenso gilt es tunlichst zu vermeiden, dass Außenstehende beeinträchtigt werden, etwa indem lösemittel- oder monomerhaltige Produkte verwendet werden. Mit einem ökologisch sauberen System spart man sich auch Beschwerden von An- und Bewohnern; während der Verarbeitung herkömmlicher Systeme fühlen diese sich vielleicht durch den Geruch belästigt. Geruchsneutrale Systeme verzichten auf solch schwierige Inhaltsstoffe.

Schließlich funkt auch noch die Witterung ins Geschehen und kann ein Bauvorhaben zum Erliegen bringen. Das liegt an der Temperaturempfindlichkeit mancher Systeme. Keine Planungssicherheit bieten Flüssigkunststoffe, die unter 5 °C nicht mehr reagieren oder bei über 30 °C überhaupt nicht mehr zu verarbeiten sind. Sie können den Baufortschritt signifikant verzögern.

4.  Balkonsanierung: Oberfläche – sicher auf Schritt und Tritt

Ein sanierter Balkon muss sicher begehbar und im Ernstfall auch sicher zu verlassen sein. Das wird mit der passenden Oberflächenbeschaffenheit erreicht. Rutschfestigkeit ist hier vor allem in öffentlichen Bereichen ein wichtiges Kriterium. Achtung: Die Auswahl der geforderten Rutschfestigkeitsklasse sollte mittels Prüfzertifikat nachweisbar sein. Sicher sollten alle Bereiche sein, auch vor einem Brand. An manche Bereiche werden deshalb erhöhte Anforderungen in puncto Brandschutz gestellt. Fluchtwege müssen die Brandschutzklasse BFL-S1 (schwer entflammbar– geringe Rauchentwicklung) erfüllen. Hier heißt es aufpassen, denn diese Herausforderung meistert nicht jedes System. Das passende System macht die Oberfläche beides: schön und sicher. 

Balkonsanierung: Ein System für alle Anforderungen

Will man alle Eventualitäten mit nur einem System abdecken, bedarf es der genauesten Analyse der auf dem Markt befindlichen Hersteller und Produkte. Die meisten Hersteller verfügen in diesen Segmenten über eine breite Expertise. Sie beraten Architekten, Planer, Bauherren und Ausführer vollumfänglich. Beratungen am Telefon, per E-Mail und natürlich auch vor Ort, am Objekt, sind selbstverständlich. Wichtig ist, dass man sich für geschulte und qualifizierte Fachbetriebe entscheidet, die europaweit vertreten sind.

Da kommt tatsächlich einiges zusammen. Eine Balkonsanierung braucht ein
strukturiertes Vorgehen. Wer sich die genannten vier Schritte zunutze macht, der macht Balkonsanierungen für sich und andere zu einer runden Sache. 

Ein Systemanbieter wie Revopur weiß, worauf es bei Abdichtungen ankommt, und berät in den Bereichen:

  • Bauwerksabdichtung
  • Parkdecksanierung
  • Balkon- und Terrassenabdichtung
  • Beschichtungen
  • Flachdachabdichtungen

Ein Abdichtungssystem von Revopur bedeutet: 

  • Planungssicherheit durch großes Reaktionsfenster: -10 bis +50 °C
  • Geschwindigkeit: Schnellste Reaktionszeiten für einen raschen Baufortschritt
  • Sichere, da lösemittel- und weichmacherfreie Anwendung mit ökologischer Zertifizierung
  • Höchste Sicherheit da geprüft nach ETAG 005
  • Viele weitere Vorteile wie geruchsneutrales, anwohner- und gesundheitsfreundliches Verarbeiten.

Bild oben: Auftragen der Abdichtung mit Glättkelle. Foto: Revopur GmbH

Weitere Informationen: https://www.revopur.de

Hier erfahren Sie mehr über den Einsatz von Flüssigkunststoffen bei der Abdichtung von Dächern, Balkonen, Loggien und Laubengängen.

Lesen Sie auch: “Kapazitätsplanung: Personalbedarf für die Baustelle transparent ermitteln

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