Ausstellung: São Paulos soziale Infrastrukturen

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São Paulo zählt zu den globalen Megacities, deren extreme Größe und Dynamik große Herausforderungen bietet. Über Jahrzehnte hat die Stadt mit hohen Investitionen in soziale Infrastrukturen versucht, den Mangel an öffentlichem Raum und freien Plätzen auszugleichen und Raum für Sport, Kultur und Erholung zu schaffen. 

architekturmuseum_saopaulo

São Paulo zählt zu den globalen Megacities, deren extreme Größe und Dynamik große Herausforderungen bietet. Über Jahrzehnte hat die Stadt mit hohen Investitionen in soziale Infrastrukturen versucht, den Mangel an öffentlichem Raum und freien Plätzen auszugleichen und Raum für Sport, Kultur und Erholung zu schaffen.

Die Ausstellung „Zugang für Alle“ präsentiert ausgewählte Gebäude als soziale Infrastrukturen, die Chancen und Möglichkeiten solcher Projekte für die lokale Bevölkerung sichtbar machen. Die ausgesuchten Beispiele reichen von der Überdachung im Ibirapuera Park in den 1960er-Jahren bis hin zu großen multifunktionalen Gebäuden der Gegenwart, unter anderem auch das SESC-Pompeia und das erst vor kurzem eröffnete SESC 24 de Maio. Sie schaffen vielseitige Angebote, die von Sport über Kultur, Fortbildung und Gesundheit bis zu Gastronomie reichen. Die ausgewählten Projekte verbindet ihre Fähigkeit, weit über ihre funktionalen Aufgaben hinaus Orte des Miteinanders zu schaffen.

Viele Städte jagen weltweit immer noch dem sogenannten “Bilbao-Effekt” nach – also monofunktionale und zumeist exklusive Kulturbauten zu planen und errichten, die als „Signature“-Architektur den Tourismus anziehen sollen. Die Ausstellung „Zugang für Alle“ rückt hingegen solche Bauten und Infrastrukturen ins Zentrum der Aufmerksamkeit, die auf eine soziale Nachhaltigkeit für die Bürger vor Ort abzielen. Die Gebäude können öffentlich, halböffentlich oder in Privatbesitz sein, werden aber immer multifunktional gedacht. Dieser Aspekt von São Paulo’s städtischer Entwicklung veranschaulicht, wie Architektur und Infrastruktur dazu beitragen können, die Stadt nicht nur städtebaulich zu verbessern, sondern auch die Lebensbedingungen ihrer Bürger zu fördern.

Ausstellung: Zugang für Alle. São Paulos soziale Infrastrukturen

  • Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne
  • Pressekonferenz: 12. Juni 2019, 11.00 Uhr
  • Eröffnung: 12. Juni 2019, 19.00 Uhr
  • Laufzeit: 13. Juni bis 8. September 2019
  • Kuratorenführungen am 29. August, 18.30 Uhr und am 7. September 2019, 15.00 Uhr. Englischsprachige Kuratorenführungen mit Daniel Talesnik durch die Ausstellung. Treffpunkt an der Infotheke in der Rotunde der Pinakothek der Moderne. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eintrittskarte zur Ausstellung erforderlich. Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen. Ausgabe von Teilnahmemarken ab einer halben Stunde vor Führungsbeginn an der Infotheke.
  • Weitere Informationen: www.architekturmuseum.de/ausstellungen/zugang-fu%CC%88r-alle/

Ausstellungsteam

  • Andres Lepik, Direktor
  • Daniel Talesnik, Kurator
  • Mariana Vilela, Architektin
  • Kathryn Gillmore, Grafikdesignerin
  • Ciro Miguel, Fotograf
  • Guilherme Pianca, Gabriel Sepe, Danilo Zamboni, Zeichnungen
  • Pedro Kok, Film und Interview

Bild: Schwimmbad im 13. Stock– Dachterasse des SESC 24 de Maio, São Paulo. © Ciro Miguel 2018

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