Asphalt ausliefern mit intelligenter Sensorik

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Transport und Auslieferung von Asphalt sind heikel: Das rund 180 Grad heiße Mischgut ist anfällig gegen Fahrtwind; zu viel Sauerstoff und Temperaturverluste können seine Qualität schon unterwegs ruinieren. Das lässt sich vermeiden.

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Transport und Auslieferung von Asphalt sind heikel: Das rund 180 Grad heiße Mischgut ist anfällig gegen Fahrtwind; zu viel Sauerstoff und Temperaturverluste können seine Qualität schon unterwegs ruinieren. Das lässt sich vermeiden.

BPW stellt zur Fachmesse Bauma in München (8.-14. April) eine intelligente Sensorik für Muldenkipper vor, welche die heute eingesetzte fehleranfällige Temperaturerfassung mit Messlanzen ersetzt und die korrekte Auslieferung gesetzeskonform dokumentiert.

Viele Straßenschäden gehen auf mangelhafte Asphaltqualität zurück. Was der Laie nicht ahnt: die Ursache sind oft Transportschäden, denn Asphalt ist im rund 180 Grad heißen, noch zählflüssigen Zustand ein ziemlich empfindliches Gemisch. Der Gesetzgeber schreibt deshalb seit 2017 eine Abdeckung und Thermo-Isolierung während des Transports und die Dokumentation der Asphalttemperatur bei Auslieferung vor. Die bisher gängige Methode der Messung durch Einstechen eines Thermofühlers in abgeladenen Asphalt ist aufwändig und fehlerträchtig. Vor allem aber kann so erst nach dem Abladen festgestellt werden, ob der Asphalt im vorgeschriebenen Temperaturbereich ist und eingebaut werden darf.

„Hot or not“ – diese Frage klärt und dokumentiert BPW jetzt mit einer innovativen Methode noch vor dem Abladen: Der neue BPW ThermoMonitor bezieht die Temperaturdaten von vier Messpunkten an der Außenwand der Mulde und errechnet daraus die mittlere Temperatur des geladenen Asphalts. Diese Kombination aus Sensorik und Mathematik erwies sich in umfassenden Feldversuchen nicht nur als erheblich rationaler, sondern sogar zuverlässiger als herkömmliche Messverfahren. Das System kann drahtlos per Bluetooth mit einem optionalen Drucker verbunden werden, sodass der Fahrer noch vor Ort dem Lieferschein eine Dokumentation der Asphalttemperatur anheften kann.

„Die Messung an der Außenwand der Mulde allein führt noch zu keinem aussagekräftigen Ergebnis“, erklärt Dr. Markus Kliffken, Leiter Innovationsmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung bei BPW. „Unser Rechenmodell berücksichtigt die physikalischen Eigenschaften der mit Asphalt beladenen Thermomulde und das Temperaturgefälle zwischen Muldenwand und Kerntemperatur. Seine Zuverlässigkeit konnten wir in Messfahrten und an Autobahnbaustellen in der Praxis umfassend nachweisen.“

Das BPW ThermoMonitor-Messsystem wird von führenden Fahrzeugherstellern ab Werk angeboten und kann auch jederzeit nachgerüstet werden. Es besteht aus einer Steuer- und Anzeigeeinheit, vier Temperatursensoren und den dazugehörigen Verbindungskabeln. Ein Bluetooth-Adapter sowie ein kabelloser Protokolldrucker sind optional erhältlich.

BPW präsentiert den ThermoMonitor zur Erfassung und präzisen Errechnung der Asphalttemperatur bei thermoisolierten Transportmulden auf der Bauma auf dem Freigelände an Stand FN.827/9.

 

Bild: Auf der Anzeigeeinheit werden die Temperatur der einzelnen Sensoren sowie die Durchschnittstemperatur angezeigt. 

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