ABE_Award 2018: Erster Platz für intelligentes Baustellenmanagement

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Die Aachen Building Experts (ABE) treiben Innovationen in der Bauwirtschaft voran. Hierzu dient auch der eigens ausgelobte ABE_Award, mit dem das interdisziplinäre Kompetenznetzwerk besonders originelle Geschäftsideen in der Baubranche fördert. 

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Die Aachen Building Experts (ABE) treiben Innovationen in der Bauwirtschaft voran. Hierzu dient auch der eigens ausgelobte ABE_Award, mit dem das interdisziplinäre Kompetenznetzwerk besonders originelle Geschäftsideen in der Baubranche fördert.

Eingeleitet wurde die spannende Sieger-Kür durch einen Innovations-Impulsvortrag. Klaus Dederichs, Associate Partner und Head of ICT bei ABE-Mitglied Drees & Sommer, referierte praxisnah zum Thema „Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Immobilienbranche“. Mit Machine Learning arbeiten auch die beiden Finalisten, die am 30. November ihre Geschäftsideen vor einer hochkarätigen Fachjury aus Vertretern der Bauwirtschaft präsentierten.

Plattform-Lösung für die Bauwirtschaft

Trophäe und Auszeichnung gingen in diesem Jahr an Prozeo. Das Aachener Start-up wurde im März 2018 gegründet. Es entwickelte eine Plattform-Lösung für die Baubranche, die das Baustellenmanagement stark erleichtert. „ComBind“ vernetzt alle an einem Bauprojekt Beteiligten digital. Dies vereinfacht die Zusammenarbeit und spart viel Zeit beim Austausch von Informationen, Bauplänen und Fotos. Die Koordination der verschiedenen Gewerke sowie die Kommunikation mit Fachplanern und den vielen an einem Bauprojekt beteiligten Personen und Unternehmen kostet in einem Bauprojekt bisher etwa ein Fünftel der Arbeitszeit. Herkömmlich tauschen sich die Beteiligten über die unterschiedlichsten Medien vom Handy über handschriftliche Notizen und verschiedene Messenger-Dienste bis hin zum Fax aus. Dies erfordert viele Schritte, bis alle auf dem neuesten Stand sind und erschwert die Nachvollziehbarkeit der Projektdaten, da die verschiedenen Medien nur Teile der Gesamtdaten enthalten. Dem setzt Prozeo ein einziges Tool entgegen. Dieses strukturiert die Projektarbeit sofort und unter Einbezug aller Partner. Dies erspart bis zu 80 Prozent Zeit bei der Zusammenarbeit, vermeidet Schnittstellen und ist über alle mobilen Endgeräte bedienbar. E-Mail-Benachrichtigungen ergänzen die Aufgabenverwaltung, das Dokumentenmanagementsystem sowie Echtzeit-News auf der Plattform.

Intelligente Fußleisten für die stationäre Pflege

Den zweiten Platz belegte nevisQ, ebenfalls aus Aachen, gegründet 2016. Das Start-up hat Fußleisten vor allem für den Einsatz in der stationären Pflege entwickelt, die gefährliche Stürze und andere Notsituation automatisch erkennen und dem Pflegepersonal binnen Sekunden melden. Sensoren auf einem Band in, auf oder über bestehenden Fußleisten analysieren die Situation im Raum, dabei bleibt die Privatsphäre jederzeit gewährleistet. Die Sensor-Lösung nutzt Machine Learning, um auch präventiv eingesetzt werden zu können. Ausgewertet werden Aspekte wie ein unsicherer Gang, abweichend lange oder häufige Aufenthalte im Bad und die persönliche Bewohnerroutine, um Anzeichen für mögliche Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

In Aachen bewegt sich was

Beide Finalisten erhalten für ein Jahr eine kostenlose ABE-Mitgliedschaft. Dem Gewinner Prozeo stellt der ABE darüber hinaus ein Jahr lang ein Mentoring zur Verfügung. „Hier in Aachen bewegt sich etwas. Der ABE bringt die Dinge voran!“, so Klaus Dederichs. Die beiden Finalisten sind eindrucksvolle Beispiele für diese Einschätzung. Ebenso, dass der ABE die Preisverleihung am 30. November im Eurogress Aachen mit einem weiteren innovativen Event verknüpfte: Die ABE-Innovationsgruppe „Textiles Bauen“ veranstaltete im Rahmen der Aachen-Dresden-Denkendorf International Textile Conference 2018 eine Parallelsession zu den neuesten Entwicklungen beim Einsatz technischer Fasern und Textilien im Bauwesen. 600 Teilnehmer kamen dieses Jahr zu der im Wechsel an den drei Standorten stattfindenden Konferenz. (Dr. Kerstin Burmeister /anm)

Bild:  Finalisten beim ABE_Award 2018: Yannik Lockner und Daniel Hoppe Alvarez (beide Prozeo) und Christian Kind, nevisQ (von li.). 

Foto: Sabine Schmidt, das

design

plus.de

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