3D-Testing: Wie verformen sich Bauteile und Materialien unter Belastung?

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Mit Aramis, einem optischen System für 3D-Testing, lassen sich Materialkennwerte und das Verhalten von Materialien und Bauteilen analysieren. Die Lösung GOM Correlate wertet die gewonnenen Daten auf Basis der digitalen Bildkorrelation aus.
3D-Testing: Software für Vibrationsanalyse.

Quelle: GOM GmbH

  • Software des 3D-Vermessungsspezialisten GOM analysiert Oberflächendehnungen, 3D-Verschiebungen und 3D-Verformungen mit neuen Features.
  • Die 3D-Daten-Auswertesoftware für das 3D-Testing GOM Correlate Professional umfasst neue und weitere anwendungsspezifische Funktionen.
  • Interessierte Anwender können die Professional-Version 30 Tage lang ausprobieren.

Mit Aramis, dem optischen System für 3D-Testing von GOM, lassen sich Materialkennwerte und das Verhalten von Materialien und Bauteilen während des gesamten Konstruktions- und Fertigungsablaufs analysieren. Dies führt zu einer verbesserten Produktqualität und spart Zeit und Kosten. Eingesetzt wird das System in den Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Konsumgüter und Biomechanik sowie in Universitäten und Forschungsinstituten.

Die Software GOM Correlate wertet die mit Aramis oder anderen Messsystemen gewonnenen 2D- oder 3D-Daten auf Basis der digitalen Bildkorrelation aus und liefert detaillierte Informationen über Verschiebungen, Dehnungen und Verformungen von Bauteilen unter Belastungen oder in Bewegung. Die kostenpflichtige Software-Version GOM Correlate Professional enthält alle Funktionen von GOM Correlate und bietet zusätzlich branchenspezifische Anwendungen, die unter anderem Effizienz des Workflows steigern.

3D-Testing: Analysen für die Luft- und Raumfahrt

Eines der neuen Features ist die Vibrationsanalyse, die Anwender insbesondere in der Luft- und Raumfahrt und der Automobilindustrie einsetzen. Fan-Schaufeln moderner Turbinen müssen kontinuierlich geprüft, inspiziert und gegebenenfalls gewartet werden, damit sie den extremen Betriebsbedingungen während ihrer Lebensdauer standhalten. Das 3D-Testing-System Aramis in Verbindung mit der GOM Correlate Professional Software ist hier eine sinnvolle Ergänzung zum ATOS-System, das beispielsweise Oberflächendefekte von Blades mittels Triangulation misst.

Bei dem für die Vibrationsanalyse typischen Hammerschlagversuch erregt eine vorübergehende Vibration die Fan-Schaufel. Aramis identifiziert Resonanzfrequenzen und zeichnet 3D-Verschiebungen auf. Die Software visualisiert dann die Verschiebungen aller Punkte, die vollflächig oder punktbasierend mit unterschiedlichen Frequenzgängen in allen drei Raumrichtungen gemessen wurden. Diese Daten bilden die Grundlage, um die Betriebsschwingformen zu berechnen und diese mit den simulierten Eigenschwingformen zu vergleichen.

Automobilindustrie: Unterstützung bei Airbag-Auslösungsversuchen

Eine neue Zusatzfunktion von GOM Correlate Professional speziell für die Automobilindustrie erkennt Konturen und unterstützt die Analyse von Airbag-Auslösungsversuchen. Das Softwaretool verfolgt die Kontur des Airbags bei jeder Hochgeschwindigkeitsaufnahme und identifiziert den maximalen Auslenkungspunkt im lokalen Koordinatensystem des Lenkrads. Ein neues Feature für die Erkennung von Rissspitzen macht die Rückverfolgung und Auswertung der Verlaufskurve von Risspunkten, der sogenannten Trajektorie, möglich. Interessant ist diese Funktion für die Forschung an Materialien wie Metallen, Kunststoffen und Kompositen in Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen.

Bauwesen: Risse von Betonproben prüfen

Beim Einsatz im Bauwesen lassen sich beispielsweise Risse von Betonproben an mehreren Seiten gleichzeitig prüfen und ihre Lage in der Software anzeigen. Darüber hinaus unterstützt GOM Correlate die Auswertung von Messdaten typischer Materialprüfungen, wie Nakajima-, Bulge-, Zug-, Biege-, Scher- und Lochaufweitungsversuchen, um die Materialkennwerte zu bestimmen. Diese Daten dienen auch als Ausgangswerte für numerische Simulationen und ermöglichen ein präziseres Materialmodell und eine eindeutigere Vorhersage des Materialverhaltens. Um das thermische und mechanische Bauteilverhalten zu korrelieren, kann der User die 3D-Messdaten in der GOM Correlate Professional Software auch mit Temperaturdaten, die mithilfe einer Infrarotkamera erfasst werden, vollflächig kombinieren. Einmal erstellte Projektvorlagen mit Inspektionselementen, Projekt-Keywords und Reports lassen sich in der Software speichern. So kann der Nutzer Auswertungen schnell und einfach wiederholen.

Um das Potenzial von Correlate Professional zu nutzen, bietet das GOM Training Center unter training.gom.com interessierten Anwendern Präsenzschulungen, E-Learnings und Beispieldatensätze zur Software an.

Bild: Ein neues Feature von GOM Correlate ist die Vibrationsanalyse. Bild: GOM GmbH

Weitere Informationen zu GOM Correlate Professional und der kostenlosen Testversion für 30 Tage unter: www.gom.com/de/3d-software/gom-correlate-professional.html

Erfahren Sie hier mehr über optische Messtechnik für kleinste Bauteile und Freiformflächen.

Lesen Sie auch: „Simulationsdatenmanagement: Mehr Übersicht im virtuellen Fahrversuch“.

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